#MACHDOCHWASDUWILLST

PART #4 – Wozu braucht ein Wal ein Handy?

Alexander Hacke lernt als Kind von seinem Großvater Schlagzeug spielen und schon mit 14 Jahren tourt er mit seiner Gitarre durch Europa und ist Mitbegründer der Band Mekanik Destrüktiw Kommandöh. Schule ist nicht so Hackes Ding. Er geht kaum hin, ist aufmüpfig. Außer wenn das Thema ihn interessiert, dann kniet er sich richtig rein. Also statt Schule: Musik.

1982 gelingt ihm mit „Hiroshima“ ein internationaler Erfolg und er wird zu einem Shootingstar der Westberliner Musikszene. Die britische Musikzeitschrift New Musical Express kürt den Song zur Single of the Week.

Alexander arbeitet zuerst als Soundtechniker, dann als Bassist intensiv mit der Experimentalband „Einstürzende Neubauten“. Entdeckt seine Liebe zum Film, als er mit dem Schriftsteller William S. Burroughs, Dave Ball von Soft Cell, Christiane F. und den Einstürzenden Neubauten in „Decoder“ vor der Kamera steht.

Hacke feiert als Komponist Erfolge, ist beteiligt am Soundtrack zu Fatih Akins legendärem Gegen die Wand und schließlich verantwortlich für die Musikproduktion von Akins Dokumentation „Crossing the Bridge“ über Istanbuls Musikszene.

Der Avantgarde-Musiker hat einen beachtlichen musikalischen Output und bewegtes Leben vorzuweisen. Er macht was er will, mit 15 und mit 50. Sein Erfolg hört ebenfalls nicht auf und kennt keine Norm. Mit dem Motor, dem zu folgen, was für ihn geil klingt.