Das STREET COLLEGE ist nun Teil der SKala-Initiative!


Seit heute sind wir – das Projekt STREET COLLEGE von Gangway, Straßensozialarbeit in Berlin e.V. –  Teil der Skala-Initiative und freuen uns sehr durch diese Förderung die Chance zu haben uns der Weiterentwicklung des STREET COLLEGE zu widmen, endlich eine Heimat, also Räume, für das Projekt zu finden, uns perspektivisch auf stabile Beine zu stellen und somit Einfluss auf die Bildungslandschaft zu nehmen.

„SKala ist eine Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO. SKala fördert etwa 100 gemeinnützige Organisationen mit insgesamt bis zu 100 Millionen Euro in den Bereichen Inklusion und Teilhabe, Engagement und Kompetenzförderung, Brücke zwischen den Generationen sowie Vergessene Krisen. Unterstützt werden ausschließlich Organisationen, die gegenüber PHINEO eine große soziale Wirkung nachgewiesen haben.“

Very proud! – The Erasmus+ Projekt „Share-2-Know“ als „SUCCESS STORY“ ausgewählt


Wir sind sehr stolz, dass unser gemeinsames Erasmus+ Projekt „Share-2-Know“ als „SUCCESS STORY“ ausgewählt wurde :-).

… by a panel of experts from the Directorate-General for Education, Youth, Sport and Culture of the European Commission.

Die Begründung:

„Success stories“ are finalised projects that have distinguished themselves by their impact, contribution to policy-making, innovative results and/or creative approach and can be a source of inspiration for others. The selection of your project as a success story was made on the basis of rigorous criteria regarding its quality, relevance and results.

Wir denken gerne an die tolle Zeit mit unseren Partnern aus London und Stockholm zurück, profitieren heute noch täglich von den erarbeiteten Ergebnissen und hoffen, dass diese auch vielen anderen Projekten die ein oder andere Inspiration geben.

Hier geht es zu dem Projekt und der Kurzbeschreibung auf der ihr auch alle Download-Materialien dazu findet.

Freshfields zu Besuch beim Audio Engineer Diplom-Kurs


Auch in diesem Jahr haben einige Mitarbeiter*innen ihre Zeit und Energie an ihrem Pro-Bono-Tag bei Gangway verbracht – und die Wahl fiel auf das STREET COLLEGE und den Bereich der elektronischen Musikproduktion.

Pro bono, das steht generell für freiwillig geleistete professionelle Arbeit ohne Bezahlung. Da wir aktuell weder Wände zu streichen, Böden abzuschleifen oder Gärten umzugraben haben, einigten wir uns auf „gemeinsames Lernen“. Sich einlassen.

Vier Studierende des Audio-Engineer Diplom-Kurses stellten praktisch und theoretisch ihren Kurs vor und begleiteten die sieben Mitarbeiter*innen von freshfields durch den Tag, quasi, im STREET COLLEGE Style.

Schon bei der Vorstellungsrunde, die neben dem üblichen „Name und Profession“ auch die Frage: „Was machst du eigentlich wenn du richtig gestresst bist um wieder runterzukommen?“ stellte sich eine vertraute und offene Atmosphäre ein. Und dann nahm alles seinen Lauf …

Erst einmal: Pause machen. Warm werden. Quatschen. Dann teilten sich alle selbständig in unterschiedliche Gruppen ein und schon nach kurzer Zeit rauchten vor dem Whiteboard die Köpfe und flogen Fragen und Antworten hin und her und aus dem Produktionsraum erklangen die ersten Töne. Zuerst zaghafte Beats, ein Effekt hier, einer da, welche dann nach und nach um Gesangslininen, Obertöne und Keyboardsounds bereichert wurden. Und überall: Lachen, intensive Unterhaltungen und Spaß.

„Nein, besser holen wir uns was zu Essen hierher, dann können wir noch ein wenig weitermachen.“

Die gemeinsame Feedbackrunde mutete dann fast an, als hätten vorher alle die Grundsätze des STREET COLLEGe auswendig gelernt um sie nun zum Besten zu geben. Von „Es ist toll zuerst, ohne spezielle Kenntnisse, was praktisches zu machen … dann ist auch die Theorie viel spannender“ über höchste gegenseitig Wertschätzung hin zu „Das war, wie sich gleichberechtigt miteinander Wissen anzueignen.“

Ich war zutiefst beeindruckt wie, vor allem in so kurzer Zeit, diese Kultur des STREET COLLEGE erlebbar wurde.

Herzlichen Dank an die Studierenden die „die Rolle gewechselt haben“ und an die Mitarbeiter*innen von freshfields die sich mit so viel Freude und Interesse an diesem Tag eingelassen haben.

Und herzlichen Dank für die neuen Kopfhörer die freshfields uns noch vorbeibringen wird :-).

Für mich war das ein rundum gelungener und bereichernder Tag.

Tanja

Video-Schnitt Workshop


Diesen Dienstag, den 21.08.2018 um 16Uhr30, findet in der Schlegelstrasse 8, 10115 Berlin, ein Video-Schnitt Workshop statt, und jeder ist eingeladen da mitzumachen – jedoch nur mit Voranmeldung (kurze Email an beezwax@streetcollege.de), damit wir eine Übersicht haben wer alles kommt!

Was passiert da??

Vor ungefähr 2 Wochen hat im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Street College und der Berlinischen Galerie ein Video-Dreh stattgefunden. Vail, eine Peer-Dozentin, Mode-Design Studentin, sowie Teilnehmerin des Mode-Design Kurses, möchte einen Instagram-Clip, welcher ihre neuste Kollektion „Under The Dying Light – NEOX 2.0“ vorstellt.

Am Dienstag sichten wir das Material – gefilmt von Pauli, Sängerin und anstrebende Musikproduzentin am Street College.

Sobald die richtigen Clips bereit stehen, kann es losgehen mit dem Schnitt – auf einem Beat von SICKMUND aka Nils, Produzent und Audio-Engineer-Diploma-Student am Street College!

Also … meldet Euch … kommt vorbei … und macht mit!!!

 

 

Ein Peer-Dozent stellt sich vor!


¡Hola!

Ich bin Tope oder To , aka “dj stonegate” – Dozent am Street College und begleite den DJ sowie den Rehearsal & Session Workshop, dazu unterstütze ich den EMP Workshop (Electronic Music Production) und nehme dazu, auch Teil am Kurs: Diploma in Audio Engineering.

Das Street College ist eine feine Sache und die Arbeit hier macht mir viel spaß, hier kann ich Musik/Kunst und Soziales Engagement vereinen.

Gut 2 Jahre habe ich hier die Soli-Scheibe – R.A.T.K ‘ep (HUNGRY FOR CHANGE) für die Initiative – RISE AGAINST THE KÄLTEMONSTER produziert, und obwohl im Titel EP steht, ist es eher eine Fusion aus Album und Mixtape, im Gewand des Extended Play. Stilistisch ist das Werk eine Mischung aus Hip Hop, Downbeat und Trip Hop, gepaart mit Elementen aus dem Bereich Electronica, wie z. B. Big Beat und Ambient. Der Erlös dazu fließt in Hilfsaktionen für Straßenkinder, Refugees sowie Obdach/Wohnungslose Menschen. Wer das Projekt unterstützen möchte, hat über diesen Artikel die Möglichkeit ein exklusives Bundle zu bestellen, über: ratk@streetcollege.de mit dem Betreff: #hungryforchange

Set 1 (CD) – Set 2 (Vinyl) – Set 3 (CD & Vinyl) + Digitale Version – R.A.T.K ‘ep in WAV und MP3

+ Mixtapes: * Streets of Berlin * Crackleap Fracturesplit * Gunpowder Plot Soundsystem * Hip Hop x Dubstep * Hour of Motown Music * Tranble m bwa

+ Live Set Mitschnitte: * Rollberg Festival 2012 * Pong Club 2016 * Patineo Que Te Veo 2013 * Die Ultimative Soundtrack Party 2012

+ Siebdruck Beutel: * Info * Sticker * Goodies

Dazu eröffnen wir ein R.A.T.K Remix Labor, wer mitmachen möchte meldet sich ebenfalls unter: ratk@streetcollege.de

Hier ist ein erster Remix (Demo Version):

DJ Workshop


DJ – Workshop

Ob live im Club, auf Festivals oder im Studio am Rechner für Radio, Film und Theater, als DJ mischst du überall mit.
Individuell abgestimmt auf musikalische Vorlieben und Fähigkeiten lernst du hier alles rund ums DJ’ing. Von Electro/House bis Hip Hop/Drum & Bass. Beatmatching, Live-Looping oder Turntablism/Scratching. Und du hast die Wahl, ob Old School mit Vinyl und Teller, CD oder Controller.
Momentan läuft der WS Donnerstags Im Rockhaus, Lichtenberg von 13 – 18 Uhr, ist aber auch an anderen Tagen und Orten möglich (Wedding/ Mitte/ Kreuzberg)
Bei Bedarf bitte eine E-mail an: beezwax@streetcollege.de

Rehearsal & Session Workshop


Für Musiker*innen, Solo und/oder Bands,  ist die Probe oder Session im Proberaum, ein wesentlicher Bestandteil ihrer Professionalisierung und daher, ebenso wie das Stimmen ihres Instrumentes, mitverantwortlich für Erfolg und Routine.
Der Probenraum ist quasi ein Testgelände für Sound/Schallereignisse sowie das Erleben und Wachsen der eigenen Fertigkeiten. Ohne dabei Ärger mit der Nachbarschaft zu provozieren.
Nur, wie funktioniert das alles? Was sollte ich wissen und beachten? Wie groß sollte ein Raum sein? Welches Equipment wird benötigt? Und: Taugen Eierkartons zur akustischen Optimierung?
Auf diese Fragen – und all die anderen die euch unter den Nägeln brennen – bekommt und erarbeitet ihr euch Antworten beim:
Rehearsal & Session – Workshop.
Jeden Samstag von 14:00 – 18:00 Uhr.
Im Rockhaus -Buchbergerstr.6
Weitere Infos & Anmeldung unter:
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Das GREEN DINNER 2017 im MOA Berlin: Fotos satt!


Gestern hat das Street College seinen Jahresabschluss im Rahmen des Green Dinners zelebriert. Im beeindruckenden Atrium des Mercure Hotel MOA Berlin gab es Performances und Entenbraten, Verlosungen, Spielrunden und vor allen Dingen Grüne Briefe für die Studierenden aus allen Bereichen, die das SC mit Leben füllen.. als Weltpremiere wurde das im SC entwickelte Kartenspiel “Dreamteams” präsentiert.. Vielen Dank an alle Unterstützer, Kolleg*innen und insbesondere das Mercure Hotel Moa Berlin und unsere Teilnehmerinnen. Es war ein mehr als würdiges Fest.. Klingt geil, ist aber so!

Yesterday the Street College celebrated its end of the year event “Green Dinners”. With an impressive location, the atrium of the Mercure Hotel Moa Berlin, we were able to enjoy performances and roasted duck, raffles, games and above all “Green Letters” for the many students from a variety of different courses who fill our Street College with life .. as a world premiere, the card game “Dreamteams” which has been developed within the Street College, was presented .. Many thanks to all supporters, colleagues and in particular the Mercure Hotel Moa Berlin and our participants. It was a more than worthy party .. Sounds dope, but that´s what it is!

Pictures courtesy of Olad Aden

SC Portraits 14SC Portraits 15SC Portraits 16SC Portraits 19SC Portraits 20SC Portraits 22SC Portraits 23SC Portraits 24SC Portraits 25SC Portraits 26SC Portraits 27SC Portraits 28SC Portraits BeezSC Portraits father and sonSC Portraits laststage 2stage 3stage 4stage 5stage 6stage 7stage 8stage 9stage 10stage 11stage e-grande 2stage el-grande 3stage el-grandeStageSC Portaits 1SC Portraits 2SC Portraits 3SC Portraits 4SC Portraits 5SC Portraits 6SC Portraits 7SC Portraits 8SC Portraits 9SC Portraits 10SC Portraits 11SC Portraits 12

Lernen wie ihr es wollt: Der „HSA-Rebound“


Obwohl es in Berlin unzählige Maßnahmen gibt die jungen Menschen ermöglichen die Berufsbildungsreife BBR (ehemals Hauptschulabschluss HSA) nachzuholen, wollten die Teilnehmer*innen des STREET COLLEGE sich auf eine ihnen entsprechende Art und Weise auf diese Prüfung vorbereiten.

So entstand der Kurs „HSA-Rebound: Der andere Weg zur BBR“

Beim „HSA-Rebound“ wird nun seit 3 Jahren auf der Grundlage der Bedarfs- und Stärkenorientierung Jugendlichen ermöglicht sich auf die Nicht-Schüler-Prüfung für den BBR vorzubereiten. So, wie sie es wollen. So, wie es ihnen entspricht.

RAHMENBEDINGUNGEN

An zwei Tagen pro Woche jeweils in vier Stunden Unterricht werden die Teilnehmer*innen innerhalb weniger Monate auf die Prüfung vorbereitet.

Schon die Reduktion auf 8 Stunden pro Woche unterscheidet das Projekt von anderen Maßnahmen, Projekten und Ersatzschulen. In diesen 8 Stunden wird aber effektives und intensives Lernen ermöglicht. Bei Bedarf sind zusätzliche Stunden möglich.

Um wenig mit den für die Meisten abschreckenden Erinnerungen an die Schule zu tun zu haben, tragen auch die Räume und die Versorgung mit Essen und Trinken dazu bei, eine andere Atmosphäre zu erzeugen. Es gibt guten Kaffee und Obst, Schokolade und Kekse und auch auf Sonderwünsche der Schüler wird eingegangen. Die einzige Regel, die es gibt, ist, dass es jedem gut gehen muss. Wenn es Probleme gibt, dann werden diese auch angesprochen. Wenn es etwas gibt, was verändert werden soll oder Wünsche geäußert werden, wie es anders sein sollte, dann wird darauf eingegangen.

EIGENVERANTWORTUNG

Die Teilnehmer*innen entscheiden selbst und eigenverantwortlich, dass sie den Hauptschulabschluss für sich selbst nachholen wollen und werden von niemandem dazu gezwungen, bei diesem Projekt mitzumachen.

Die Katze Lucky ist auch dabei und verbreitet gute Stimmung

POSITIVES LERNEN

Lernen und das positive Lernerlebnis ist ein zentraler Aspekt des Projekts. Es geht hier für die Teilnehmer*innen nicht darum, den Eindruck zu erwecken, man hätte etwas verstanden, nur um eine gute Note zu bekommen. Die Schüler sagen selbst: „Man gibt uns Zeit dafür. Wenn man etwas nicht versteht, wird es solange erklärt, bis wir es verstanden haben.“ In kleinen Gruppen werden die Schüler*innen bei ihrem Lernfortschritt begleitet, den sie selbstbestimmt voranbringen.

Dabei wird von den Begleiter*innen sehr auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen. Die kleinteilige Betreuung trägt dazu bei, die Frustration zu minimieren und Lernen als etwas Positives in ihrem Leben zu verankern.

Die Lernbegleitung beruht dabei auf dem Prinzip des „FLOWS“. Insbesondere in Mathematik ist es möglich, jede Aufgabe so fein zu justieren, dass sie den Lernenden nicht überfordert und somit Abneigung und Frustration vermieden werden kann. Das Gefühl der Überforderung wird von den Lernbegleitern verhindert, indem die vorgeschlagenen Aufgaben dem optimalen Herausforderungsgefühl des Schülers angepasst werden. Genauso kann auch verhindert werden, dass Langweile und Unterforderung auftauchen, indem die Aufgaben immer an die Fähigkeiten des Teilnehmers angepasst werden. Mit diesem Konzept verschwindet nach wenigen Schultagen die Abneigung gegen das Lernen ansich. Die Neugier wird geweckt und Lernen selbst wieder als etwas Positives erlebt – selbst in Fächern wie Mathematik, bei denen die meisten mit einem negativen Vorurteil ankommen.

Dabei wird auch deutlich gemacht und vorgelebt, dass Fehler nichts Negatives sind, sondern Fehler immer eine Möglichkeit sind, weiter zu lernen und dadurch Fortschritte zu machen. Und weiterhin, dass jeder Fehler etwas ist, aus dem man etwas lernen kann und mit dem man feststellen kann, was man bisher noch nicht verstanden hat, um es in der Folge zu lernen.

Lernen auf dem Land

 

WAS DAS MACHT

Durch die kleinen, aber spürbaren Fortschritte erleben die Teilnehmer*innen das Gefühl, dass durch diesen Fortschritt auch wirklich Veränderung und Verbesserung möglich sind. Durch die Erreichung der Etappenziele machen sie die Erfahrung, bei ihren Zielen anzukommen, die Erfahrung des Gelingens.

Diese Momente des Gelingens, auch wenn sie noch so klein sind, werden sofort positiv zurückgespiegelt, um den Teilnehmer*innen ihre Erfolge und Fähigkeiten auch bewusst zu machen und gleichzeitig das Gefühl der Selbstwirksamkeit wachsen zu lassen.

KOMMENTARE VON SCHÜLER*INNEN
  • „Die Lehrer sind gechillt und korrekt.“

  • „Hier wird alles besser erklärt.“

  • „Man kann in kleinen Gruppen besser arbeiten.“

  • „Mehr Spaß.“

  • „Weil hier auch einzeln erklärt wird, auch Einzelunterricht, wenn es nötig ist.“

  • „Man kann auch Klavier spielen.“

  • „Bessere Schulzeiten, bessere Lehrer, kleinerer Raum, bessere Atmosphäre, weniger Menschen“

  • „Die anderen Einrichtungen haben mich rausgeschmissen, weil ich immer Stress gemacht habe“

  • „Ich hab‘ Mathe vorher nie verstanden, weil mich der Lehrer nicht leiden konnte.“

Für mehr Infos wendet euch bitte an: info@streetcollege.de